Der Betrieb von Naturreservaten umfasst weit mehr als nur die Führung von Lodges. Bei ONE Namibia geschieht täglich vieles hinter den Kulissen – zum Schutz der Wildtiere, zur Instandhaltung der Infrastruktur und zur Pflege der Landschaften, für die wir Verantwortung tragen. Hier drei aktuelle Beispiele.
Wildtierrettung am Waterberg
Wussten Sie, dass ein Abschnitt des östlichen nationalen Wasserversorgungssystems Namibias direkt durch Waterberg Wilderness verläuft? Der offene Betonkanal transportiert Wasser aus dem Otavi-Karstgebiet in Richtung Zentralnamibia. Für Wildtiere kann er jedoch zu einer gefährlichen Falle werden. Tiere, die in den steilwandigen Kanal geraten, können sich häufig nicht mehr selbst befreien.
Unsere Ranger kontrollieren den Kanal deshalb täglich. Zusätzlich wurde auf beiden Seiten ein Elektrozaun errichtet. Bevor dieses System eingeführt wurde, musste unser Team monatlich rund 20 Tiere bergen – viele davon waren bereits an Erschöpfung verendet. Heute sind es nur noch etwa zwei pro Monat. Kleinere Tiere wie Reptilien, Geckos und Mäuse bleiben jedoch besonders gefährdet.
Unfälle lassen sich dennoch nicht vollständig verhindern, wie kürzlich bei dieser Giraffe. Glücklicherweise konnte unser Team ihr aus dem Kanal helfen, und sie lief unverletzt davon.
Naturschutz braucht gute Infrastruktur

Die Erneuerung und Instandhaltung unserer Wildzäune ist ein wichtiger Bestandteil des Schutzes unserer Naturreservate.
Die Erneuerung unserer Zäune wird kontinuierlich fortgesetzt – eine wichtige Investition in den langfristigen Schutz der Wildtiere und die verantwortungsvolle Bewirtschaftung unserer Naturreservate.
Zäune sind vielleicht nicht das Erste, woran man beim Thema Naturschutz denkt. Doch guter Naturschutz braucht auch gute Infrastruktur. In großen Naturreservaten sind die Instandhaltung der Grenzen und der Schutz der Wildtiere eine kontinuierliche Aufgabe.
400 Kilometer Wege und Straßen
Vor Kurzem haben wir unseren Fuhrpark um einen neuen Radlader erweitert. Auf unseren Grundstücken müssen jedes Jahr rund 400 Kilometer Farm- und Zufahrtswege instand gehalten werden. Sie sind für unseren Betrieb unverzichtbar und ermöglichen Gästen und Mitarbeitern ebenso wie unseren Naturschutzteams den notwendigen Zugang.
Solche Investitionen finden meist im Hintergrund statt, sind aber notwendig, damit unsere Naturreservate zugänglich, geschützt und ordnungsgemäß bewirtschaftet bleiben.

Unser neuer Radlader hilft bei der Instandhaltung von rund 400 km Farm- und Zufahrtswegen auf unseren Grundstücken.
Auf unseren Grundstücken investieren wir kontinuierlich in Nashornschutz, Anti-Wilderei-Maßnahmen, den Erhalt natürlicher Lebensräume, nachhaltige Landwirtschaft, lokale Arbeitsplätze und Infrastruktur. Von der Instandhaltung von Wegen und Zäunen bis zum Schutz von Wildtieren und ihren Lebensräumen – all diese Bereiche hängen eng miteinander zusammen.
Der Tourismus hilft uns, diese Arbeit zu ermöglichen.


